Seniorengerechtes Wohnen



Was bedeutet seniorengerechtes Wohnen?

Die Berücksichtigung von Bedürfnissen alter Menschen an Wohnung und Wohnumgebung wird als seniorengerechtes Wohnen bezeichnet. Planungsgrundsätze und Empfehlungen gehen vor allem davon aus, dass die Mobilität alter Menschen im Lauf ihres Alters eingeschränkt ist. Die Nachfrage nach seniorengerechtem Wohnen nimmt aufgrund der Bevölkerungsentwicklung seit Jahren stark zu.

Tipps für seniorengerechtes Wohnen

Welche grundsätzlichen Überlegungen fließen bei seniorengerechtem Bauen in Planung und Ausführung ein?

Die hier aufgeführte Übersicht mit Empfehlungen gibt einen ersten Überblick und Basis für erste gemeinsame Überlegungen zu einem geplanten Objekt. Rufen Sie uns doch einfach an oder schreiben Sie uns eine Email. Wir beraten Sie sehr gerne im Detail über Ihre Möglichkeiten.

Empfehlungen für Küchen
Arbeitsflächen sollten mit einem Rollstuhl unterfahrbar angebracht werden. Seniorengerechte Gestaltung der Küchenmobiliars: Das Öffnen und Schließen der Schränke sollte vom Rollstuhl aus bequem möglich sein.

Empfehlungen für Sanitärbereiche (Bad, Dusche und WC)
Einbau rutschsicherer Böden (z.B. rutschsichere Fliesen). Verlegung von rutschfesten Matten für Duschen und Badewannen. Anbringen von Haltegriffen an WC, Wanne und im Duschbereich. Einbau von Duschwannen möglichst fußbodeneben. Waschbecken in der Höhe auch bequem für Rollstuhlfahrer nutzbar. Einfache Erreichbarkeit von Einbaumöbeln. Installation von Notrufklingeln in jedem Sanitärraum. Gestaltung von Türschlössern, die auch bei versperrten Türen das Öffnen von Außen ermöglichen.

Empfehlungen für Schlafzimmer
Einbau verstellbarer Betten (Höhe und Neigung) mit höherer und seniorengerechter Sitzhöhe.

Empfehlung für Wohnzimmer
Erhöhung der Polstermöbel und Stühlen. Seniorengerechte Gestaltung der Möbel: Das Öffnen und Schließen der Schränke sollte vom Rollstuhl aus bequem möglich sein.

Empfehlungen für Treppen und Zugänge
Aufzug in behinderten- und rollstuhlfahrergerechten Größe und Ausführung. Dazu Anbringung von Handläufen und Bedientasten in entsprechender Höhe. Gleiches gilt auch bei Außentreppen. Angenehme Begehbarkeit von Treppen (Steigungsverhältnis).

  • Merkblatt KfW Förderung
  • Altersgerecht Umbauen mit KfW Förderung
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